leichte Sprachevereinfachte Ansicht

Was ist Inklusion?

Inklusion ist ein Menschenrecht und der Hauptgewinn für alle: Jeder Mensch soll ohne Ausgrenzung teilhaben können – unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten oder Lebensweise. Sie ist kein Bonus, sondern Voraussetzung für eine gerechte Gesellschaft.

Eigentlich ist es ganz natürlich und selbstverständlich, dass Inklusion wichtig ist: Jeder Mensch ist wertvoll – ganz gleich, wer er ist, was sie kann, wie er aussieht, wen sie liebt, woher er kommt oder was auch immer ihn ausmacht.

Wir alle sind einzigartige Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten. Und was wir alle gemeinsam brauchen, ist das Gefühl, gesehen und anerkannt zu werden, dazu zu gehören und uns frei entfalten zu können.

Inklusion bedeutet also, dass wir alle gemeinsam dafür sorgen, dass jeder Mensch die gleichen Chancen hat, sich zu zeigen, gehört zu werden und sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Deswegen ist es naheliegend, dass Inklusion ein verbrieftes Menschenrecht ist. Die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) verbietet jegliche Diskriminierung aufgrund der Rasse, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen, indigenen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, der Geburt, des Alters oder des sonstigen Status.

Dass die UN-BRK nötig ist, ist ein Hinweis darauf, dass es wohl nicht selbstverständlich ist, dass wirklich alle Menschen, ohne Wenn und Aber dazugehören und teilhaben können - auch in Deutschland.

Wir sollten verstehen: Inklusion ist der Hauptgewinn für alle! Niemandem wird etwas weggenommen, sondern jedem (und zwar wirklich JEDEM!) Menschen wird zugestanden, was sein Recht ist. Es ist ein Irrtum, dass die "Mehrheitsgesellschaft" deshalb etwas abgeben müsse. Im Gegenteil: Unsere Gesellschaft profitiert, wenn Chancen fair verteilt

Dein Beitrag zählt – setz ein Zeichen für Vielfalt!